Ein Satz, den unsere Kunden nicht erwarten: «Dafür brauchen Sie keine KI.» Wir sagen ihn trotzdem regelmässig, manchmal schon in der ersten Stunde. Er gehört zu den wichtigsten Sätzen in jeder Standortbestimmung.
Einige Beispiele aus echten Gesprächen:
Das Problem tritt dreimal im Jahr auf. Ein KI-Modul lohnt sich für Routine, die wöchentlich Stunden frisst, nicht für den Sonderfall, der zweimal im Quartal ärgert. Da reicht eine gute Checkliste.
Die Regel ist schon bekannt. «Wenn Bestand unter Meldebestand, dann bestellen» braucht keine KI. Das erledigt Ihr ERP mit sauber gepflegten Stammdaten günstiger und nachvollziehbarer.
Die Daten fehlen. KI, die aus schlechten Daten lernt, produziert schlechte Ergebnisse mit hoher Geschwindigkeit. Wenn die Datenlage dünn ist, geht es zuerst um Datenqualität und noch nicht um ein Modell.
Der Prozess ist das Problem. Wenn drei Abteilungen dieselben Zahlen dreimal erfassen, hilft eine Schnittstelle mehr als jedes Modell. Das ist klassische Digitalisierungsarbeit, oft günstiger und dauerhafter.
Umgekehrt gibt es ein klares Muster, bei dem sich KI-Module fast immer rechnen: häufige, regelbasierte Routine mit vorhandenen Daten. Lieferscheine erfassen, Offerten vergleichen, Auftragsdaten übertragen, Exportdokumente vorbereiten. Also Tätigkeiten, die jede Woche Stunden kosten und bei denen ein Mensch heute abtippt, was ein Modul lesen kann.
Deshalb messen wir vor jeder verbindlichen Offerte an rund zehn echten Belegen, ob die erwartete Trefferquote realistisch ist. Liegt sie zu tief, bauen wir nicht. So einfach ist das.
Weil ein Werkzeug, das niemand braucht, auch niemand benutzt. Wir verkaufen keine KI. Wir verkaufen zurückgewonnene Kapazität. Und die ehrlichste Art, das zu tun, ist zu sagen, wo sie liegt und wo nicht.
Möchten Sie wissen, was bei Ihnen in welche Kategorie fällt? Der kostenlose KI-Readiness-Check gibt eine erste Einordnung. In der Standortbestimmung je Abteilung steht danach schwarz auf weiss, was wir empfehlen, inklusive dem Abschnitt «Was wir nicht empfehlen».